Verbrannte Dörfer im Osten Europas: Vergessene Opfer des national­sozialistischen Vernichtungskrieges

Verbrannte Dörfer im Osten Europas: Vergessene Opfer des national­sozialistischen Vernichtungskrieges

Am 22. März 1943 wurden 149 Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes Chatyn bei Minsk von einer SS-Einheit in einer Scheune zusammen­getrieben und ermordet. Der Name Chatyn und das Datum seiner Zerstörung stehen heute stellvertretend für tausende im Zusammenhang des deutschen Vernichtungskrieges vor allem in Belarus »verbrannte Dörfer«. Auch im besetzten Polen und der Ukraine wurden hunderte Dörfer von Wehrmacht, SS und Polizei zerstört.
2018 jährt sich das Datum der Zerstörung Chatyns zum 75. Mal. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, diesen Komplex national­sozialistischer Verbrechen stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Gleich­zeitig
wollen wir weitere und neue Möglich­keiten des Gedenkens an die Ver­brechen des National­sozialismus diskutieren. Auf zwei Veranstaltungen diskutieren wir die historischen Ereignisse und die Frage nach einer Angemessenen Erinnerung (zum Flyer):

Podiumsdiskussion 25. April 2018 | 18 Uhr
75 Jahre Chatyn – »Verbrannte Dörfer«
im Osten Europas
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4 | 10405 Berlin

Natalja Kyrillova, Historikerin und
ehem. Leiterin der Gedenkstätte Chatyn
Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt,
Touro College Berlin
Moderation: Dr. Peter Jahn,
Historiker und ehem. Leiter des Deutsch-­
Russischen Museums Karlshorst

Anmeldung erbeten:
info@gedenkort-lebensraumpolitik.de

Podiumsdiskussion 26. Juni 2018 | 18 Uhr
Die »vergessenen« Opfer des National­
sozialismus – Wie erinnern?
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden
Europas, Ort der Information
Cora-Berliner-Straße 1 | 10117 Berlin

Die Stiftung Denkmal mit dem Projekt
»Erinnerung bewahren« und die
Initiative Gedenk­ort für die Opfer der
NS-»Lebensraum«-Politik stellen ihre
Gedenkprojekte vor und ­diskutieren mit
Berliner Studierenden über Konzeptionen
zeitgemäßer Erinnerungskultur.

Anmeldung erbeten:
info@gedenkort-lebensraumpolitik.de

Veranstalter:

mit Unterstützung von

Link zu: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

 

 

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