Inschrift am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner Tiergarten

Berlin feiert die Befreiung und gedenkt der sowjetischen Opfer

Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes findet am Samstag, den 9. Mai 2015 um 14 Uhr eine Festveranstaltung vor dem Sowjetischen Ehrenmal am Berliner Tiergarten statt. Sie geht auf eine Anregung des Historiker Götz Aly zurück, dass an diesem Tag ganz Berlin sich der besonderen Bedeutung der Roten Armee bei der Befreiung Berlins erinnert:

Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht in Berlin? An diesem Tag geht es um eine große, öffentlich wirksame Geste des Mitgefühls, der Solidarität und der Freundlichkeit der heutigen Berliner, gerichtet an die von Deutschland überfallenen Völker der ehemaligen Sowjetunion, an die Familien der ermordeten, verschleppten und geschundenen Zivilisten, der gefallenen, verkrüppelten und ermordeten Soldaten der Roten Armee.

Diesem Aufruf folgend lädt der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. alle Berlinerinnen und Berliner sowie alle weiteren Interessierten dazu ein, am 9. Mai zum sowjetischen Ehrenmal nahe dem Brandenburger Tor (Straße des 17. Juni) zu kommen und dort Blumen niederlegen.

Als Redner treten Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident Brandenburgs, sowie Peter Jahn, Gründer der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik auf. Nach einem Lied des Künstlers Grigory Kofman spielt die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot Musik zum Fest der Befreiung.

Mehr Informationen zur Veranstaltung: www.berlin-feiert-die-befreiung.de